Hapkido styles of the world – The fusion of HKD with BJJ

Hapkido-Stile der Welt – Die Verschmelzung des HKD mit BJJ

[English below]

Das Hapkido ist einer der ältesten Kampfkünste der Welt. Wie praktisch alle asiatischen «Budo»-Künste, entstand diese Kampfkunst während Kriegszeiten (Bujutsu) und deshalb es als Kampfsport zu bezeichnen ist falsch. Es ist ein Weg, nicht nur um sich zu verteidigen, sondern um ein Leben in Balance mit der Natur zu bringen. Es besteht nicht nur aus hunderten von Techniken, die selbst heute noch so effizient sind wie allzumal! Das Hapkido, so wie andere wahre Budo (武 術)-Künste sind sich ständig am Verändern, dass ist in der Natur des Lebens. Wer glaubt heute noch das Jiu-Jitsu/Ju-Jutsu, Hapkido, Aikido, Judo, Karate, so zu trainieren wie «damals» als sie entstanden sind, der macht nicht die Rechnung mit der persönlichen Entwicklung des Lehrers/Meisters.

Hapkido kam in die Schweiz, als das Jiu-Jitsu in die Schweiz kam, nämlich durch Dr. Hanho Hopan Rhi (geb. am 11. Mai 1895; gest. am 18. September 1960 in Schaffhausen) war ein südkoreanischer Unternehmer und Judopionier in der Schweiz. Sein Jiu-Jitsu (Selbstverteidigung) war eher eine Mischung aus Judo und dem Hapkido das er aus seinem Heimatland in die Schweiz, um 1927 mitbrachte. Die erste Judoschule gründete er dann 1929 in Zürich. In den 50er Jahren ging er dann nach Deutschland und vier Jahre bevor er im Jahr 1960 verstarb, kehrte er wieder in die Schweiz. Nur wenige kennen tatsächlich die Geschichte dieses Mannes, denn als er in Deutschland als 1954 als koreanischer Generalkonsul die Stelle annahm und nur zwei Jahre später wieder von seiner Anstellung entlassen wurde, nachdem die koreanische Regierung seine Geschäftsführung aufgrund von fraglichen Finanztransaktionen beanstandet hatte.

Rhi war ein Neffe des südkoreanischen Staatspräsidenten Rhee Syng-man und hatte als junger Mann schon mit den koreanischen Kampfkünsten, bevor er sich zum modernen Judo wandte und dort bis zum Schwarzgurt ausbilden liess. Er studierte von 1925 bis 1936 an der Juristischen Fakultät Ökonomie an der Universität Zürich. Er war auch an der Gründung des Schweizerischen Judoverbands (im Jahr 1937) beteiligt gewesen. Durch den Kodokan Institut in Tokio erhielt er im Judo den Meistergrad 7. Dan.

Später kamen weitere Hapkido-Stile in die Schweiz, meistens durch Beziehungen nach Deutschland oder anderen Europäischen Ländern. Meister Han Jong-Hyung (Bruno Schwaar) lernte ebenfalls das Hapkido in der Schweiz kennen. Nachdem er aber seinen ersten Meistergrad erhielt, war es für ihn die Zeit gekommen, in sein Heimatland Korea zurückzukehren, um dort direkt an der wahren Quelle des Hapkido zu lernen.

Dort lernte er eine grosse Anzahl an Hapkido-Meistern aus verschiedenen Regionen und Stilen kennen, die ihn bis heute ermutigten, nicht nur an sich und seinem Wissen und Können zu arbeiten, sondern auch seine eigene Forschung weiterzuführen. Sabunim Bruno ist heute einer der wichtigsten Exponenten des wahren Weges (Do) des koreanischen Hapkido in Europa. Er ist heute auch als ein anerkannter Hapki-Zen-Lehrer unterwegs; dieser Stil ist die «weiche» (innere) Form des Hapkido (Kampfkunst und Selbstverteidigung). Sabunim Bruno sucht stets den Ausgleich, denn er weiss, wie wichtig es ist, nicht nur «stark» nach aussen zu sein, sondern auch stets die Gesundheit zu fördern. Durch das Hapkido profitiert der Geist und Körper gleichermassen. Deshalb hat er schon seit einigen Jahren eine Plus50-Trainingsgruppe gegründet, die als Ziel hat, durch Hapkido und Hapki-Zen, gesund zu werden und gesund zu bleiben.

Sabunim Bruno ist auch seit einigen Jahren, als Blaugurtträger, zusammen mit Mestre Franco Vacirca, für das Gracie Jiu-Jitsu, unterwegs. Um sein Newaza, den Bodenkampf des Gracie Jiu-Jitsu zu erlernen, hat er anfangs diesen wichtigen Schritt für sich gemacht. Heute hingegen ist es auch in seinem Hapkido-Unterricht ein Teil geworden. Zusammen, mit Mestre Franco, werden neue Kids-Klassen entstehen, wo unsere jüngeren Mitglieder – beide Kampfkünste gemeinsam erlernen können. Ein wichtiger Schritt auch für das gemeinsame One Dojo-Projekt, welches dieses Jahr (2023) anfängt und auch ein neues eigenes Dojo in Planung ist.

In allen seinen Trainingseinheiten ist jeder willkommen, solange man seine Hapkido-Etikette respektiert und gewillt ist, an sich richtig und bestrebt zu arbeiten. Wer sich für das Hapkido interessiert, kann sich direkt bei Sabunim Bruno per WhatsApp +41 79 470 60 86 melden oder uns ein E-Mail an info@onedojo.ch schreiben.

KEEP IT REAL! -Franco Vacirca

Auf diesem Video ist der Hapkido-Stil Gongkwon Yusul (공권유술) zu sehen; diese moderne südkoreanische Kampfkunst wurde im Jahr 1996 von Grossmeister Kang Jun gegründet. «Gongkwon» bedeutet «leere, unbewaffnete Faust» und «Yusul» bezeichnet die «sanfte Kunst». Wir ihr sehen werdet, legt der Grossmeister wird auf Techniken, die im brasilianischen Jiu-Jitsu (sehr) nahekommen.

Auf unserem One Dojo – Gracie Zuerich YouTube-Kanal findet ihr eine weitere Sammlung an interessanten Hapkido-Videos – hier der Link https://www.youtube.com/playlist?list=PLcu9SUKCXBAK2IXrHzwLhVbFNV07s-ZKY


Hapkido styles of the world – The fusion of HKD with BJJ

Hapkido is one of the oldest martial arts in the world. Like practically all Asian “Budo” arts, this Martial art originated during times of war (Bujutsu) and therefore to call it a martial art is wrong. It is a way not only to defend oneself, but to bring a life in balance with nature. It does not only consist of hundreds of techniques, which even today are as efficient as ever! The Hapkido, like other true Budo (武 術) arts are constantly changing, that is life. Those who believe to train Jiu-Jitsu/Ju-Jutsu, Hapkido, Aikido, Judo, Karate, today as “back then” when they were created, do not consider the personal development of the teacher/master.

Hapkido came to Switzerland when Jiu-Jitsu came to Switzerland, namely through Dr. Hanho Hopan Rhi (born May 11, 1895; died September 18, 1960, in Schaffhausen) was a South Korean entrepreneur and Judo pioneer in Switzerland. His Jiu-Jitsu (self-defense) was more a mixture of Judo and the Hapkido he brought from his home country to Switzerland, around 1927. He then founded the first Judo school in Zurich in 1929. In the 50’s he went to Germany and four years before he died in 1960, he returned to Switzerland. Very few know this man’s story because when he arrived in Germany as the Korean Consul General in 1954, he was dismissed from his position only two years later after the Korean government objected to his management due to questionable financial transactions.

Rhi was a nephew of South Korean President Rhee Syng-man and as a young man had already taken up Korean Martial arts before turning to modern Judo, where he trained to the level of black belt. He studied economics at the Faculty of Law at the University of Zurich from 1925 to 1936. He had also been involved in the founding of the Swiss Judo Association (in 1937). Through the Kodokan Institute in Tokyo he received the master’s degree 7th Dan in Judo.

Later, other styles of Hapkido came to Switzerland, mostly through connections with Germany or other European countries. Master Han Jong-Hyung (Bruno Schwaar) also got to know Hapkido in Switzerland. However, after he received his first master’s degree, the time had come for him to return to his native Korea to learn directly from the true source of Hapkido.

There he met a great number of Hapkido masters from different regions and styles, who encouraged him until today not only to work on himself and his knowledge and skills, but also to continue his own research. Sabunim Bruno is today one of the most important exponents of the true way (Do) of Korean Hapkido in Europe. Today he is also a recognized Hapki-Zen teacher; this style is the “soft” (inner) form of Hapkido (Martial art and self-defense). Sabunim Bruno is always looking for balance, because he knows how important it is not only to be “strong” on the outside, but also to always promote health. Through Hapkido, the mind and body benefit equally. Therefore, he has already founded a 50plus training group for several years, which has as its goal to become healthy and stay healthy through Hapkido and Hapki-Zen.

Sabunim Bruno is also for some years, as a blue belt, together with Mestre Franco Vacirca, for the Gracie Jiu-Jitsu. To learn Newaza, the ground fighting of Gracie Jiu-Jitsu, he initially made this important step for himself. Today, on the other hand, it has also become a part of his Hapkido lessons. Together, with Mestre Franco, new kids’ classes will be created where our younger members – can learn both martial arts together. An important step also for the common One Dojo project, which will start this year (2023) and a new own location is in planning.

In all his training sessions everyone is welcome if one respects his Hapkido etiquette and is willing to work on himself properly and striving. Anyone interested in Hapkido can contact Sabunim Bruno directly via WhatsApp +41 79 470 60 86 or email us at info@onedojo.ch.

KEEP IT REAL! -Franco Vacirca

This video features the Hapkido style Gongkwon Yusul (공권유술); this modern South Korean Martial art was founded in 1996 by Grandmaster Kang Jun. “Gongkwon” means “empty, unarmed fist” and “Yusul” refers to the “gentle art”. As you will see, the Grandmaster will put on techniques that are (very) close to Brazilian Jiu-Jitsu.

On our One Dojo – Gracie Zuerich YouTube channel you will find another collection of interesting Hapkido videos – here is the link https://www.youtube.com/playlist?list=PLcu9SUKCXBAK2IXrHzwLhVbFNV07s-ZKY

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